Schritt 1

Auf unserer Internetseite (siehe unten) haben wir zahlreiche Informationen rund um das Engagement als Versichertenberater/-in eingestellt. Bitte lesen Sie diese Informationen vorab. Prüfen Sie für sich selbst, ob eine Bewerbung in Frage kommt. Dennoch gilt: Keine falsche Scheu!

Schritt 2

Drucken Sie den Bewerbungsbogen (ab dem 01.05.2017 abrufbar) aus und schicken ihn vollständig ausgefüllt bis spätestens zum 30. September 2017 an die nachstehende Adresse. In den kommenden Monaten wird außerdem ein einsprechender Flyer in den Geschäftsstellen der Verbände ausliegen.

Arbeitsgemeinschaft christ.
Arbeitnehmer-Organisationen
z. H. Oskar Obarowski
St. Apern Str. 32
50667 Köln

Schritt 3

Im September erhalten die Bewerber weitere Unterlagen wie z.B. eine Zustimmungserklärung, einen Personalbogen und eine Unterstützungserklärung. Diese müssen innerhalb einer Frist zurückgesandt werden.

Schritt 4

Im vorhinein ist unklar, wie viele Bewerber auf einen „Beratungskreis“ (vergleichbar mit einem Wahlkreis) kommen. Daher müssen sich die beteiligten Organisationen – wahrscheinlich im Dezember – auf eine Verteilung einigen. Erst danach ist eine relativ verbindliche Aussage darüber möglich, ob eine Bewerbung Erfolg hatte.

Schritt 4

In der ersten Sitzung der Vertreterversammlung im Jahr 2018 werden die Versichertenberater/-innen benannt.


Sie haben die Fragen, wir die passenden Antworten:

Welche Aufgaben habe ich als Versichertenberater/in?
Sie sind Ansprechpartner/-in in Rentenfragen. Bei Ihnen werden Rentenanträge sowie Anträge auf Kontenklärungen von den Versicherten gestellt. Sie sind auch gern beim Ausfüllen der Formulare behilflich und leiten die Unterlagen dann an den Rentenversicherungsträger weiter.

Wer qualifiziert mich?
Die notwendigen Kenntnisse und Informationen erhalten Sie in Schulungen direkt von der Deutschen Rentenversicherung.

Wie werde ich qualifiziert?
Vor Ihrer ersten Beratung werden Sie zu einem Wochenseminar eingeladen. Damit Sie Ihre Beratungen immer qualifiziert fortsetzen können, findet jährlich ein Weiterbildungsseminar statt. Daneben erhalten Sie laufend Informationsmaterial über alle aktuellen Änderungen rund um die Rente.

Muss mich der Arbeitgeber für die Qualifizierungsmaßnahmen freistellen?
Für diese Qualifizierungsmaßnahmen müssen Sie einen Teil Ihres Urlaubs zur Verfügung stellen. Die Deutsche Rentenversicherung finanziert Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegungskosten.

Wohin wende ich mich, wenn ich unsicher in der Beratung bin?
Sollten Unklarheiten auftreten, sind die hauptamtlichen Mitarbeitenden der Rentenversicherung behilflich.

Bin ich nur für die Deutsche Rentenversicherung Bund tätig?
Sie werden als Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund benannt. Sie können auch Versicherte des regionalen Rentenversicherungsträger beraten. Sie können nicht bei beiden Rentenversicherungsträgern als Versichertenberater bestätigt (entweder DRV Bund oder regionale DRV) werden.

Wo kann ich beraten?
In den eigenen „vier Wänden“ oder auf Wunsch in den Räumen des Interessierten. Es werden auch Räumlichkeiten der Verbände, der örtlichen Gemeinde oder der kirchlichen Gemeinde genutzt. Betriebsräte in Großbetrieben sind dankbar für kompetente Beratungen. Dafür stellen sie auch das Betriebsratsbüro zur Verfügung. Krankenhäuser nehmen Ihre qualifizierte Beratung gerne auf, insbesondere in Reha Angelegenheiten.

Wie erreichen mich die Menschen, die eine Beratung suchen?
Ihr Namen, Ihre Adresse und Ihre Kontaktmöglichkeiten (hier gibt es natürlich einen Spielraum) werden auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung und der Homepage der ACA veröffentlicht. Sie entscheiden vor Ort, wie und wo Sie Ihre Beratungszeiten veröffentlichen. Viele nutzen dazu die lokalen Tages- und Wochenzeitungen, Gemeindeinformationen, oder Aushänge an den Kirchen.

Wie hoch ist die Aufwandsentschädigung?
Ihr Zeitaufwand für die Beratung (47 €), eine Wohnungspauschale für die Gespräche in Ihrer Wohnung (25 €) und Ihre Telefonate (20 €) werden pauschal entschädigt. Alle Sachaufwendungen (Materialkosten), die mit Originalbelegen nachgewiesen werden, und alle Fahrtkosten werden voll durch die DRV finanziert. Kontenklärungen und Antragsstellungen werden gesondert bewertet und finanziert.

Wie viele Beratungen muss ich im Jahr durchführen?
Über die Anzahl der Beratungen entscheiden Sie nach Ihren zeitlichen Möglichkeiten.

Müssen die Beratungssuchenden für die Beratung zahlen?
Ihre Beratung ist ehrenamtlich und kostenlos für den Beratungssuchenden. Aufwandsentschädig erhalten Sie durch die Deutsche Rentenversicherung.

Bin ich ein Versicherungsvertreter?
Sie sind kein Versicherungsvertreter. Sie beraten ausschließlich im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung. Dafür erhalten Sie einen Ausweis als Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung. Sie stehen in keiner geschäftlichen Verbindung mit einer privaten Versicherungsgesellschaft.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Sie müssen volljährig und bei der Deutschen Rentenversicherung Bund versichert sein.

Kann ich mich für Beratungen an jedem Ort bewerben?
Die Deutsche Rentenversicherung entscheidet über die Anzahl der Versichertenberater/-innen in jedem Wahlkreis. Voraussetzung ist, dass Sie in diesem Wahlkreis Ihren ersten Wohnsitz haben.

Wer entscheidet über meine Bewerbung?
Wenn Sie Versichertenberater/-in für die ACA werden möchten, dann entscheiden die jeweiligen Verbände. Von der ACA wird die Bewerbung bei der Deutschen Rentenversicherung eingereicht, wo sie formal geprüft wird. Sofern alles korrekt ist und eine Stelle vor Ort frei ist, werden Sie durch die Vertreterversammlung der Deutsche Rentenversicherung benannt. Die Grundlagen für die Berufung sind im SGB IV in den §§ 60 und 61 ersichtlich.

Ist eine Mitgliedschaft in einem Verband erforderlich?
Für eine Bewerbung ist eine Mitgliedschaft in einem der Verbände der ACA Deutschlands erforderlich. Sie unterzeichnen außerdem eine Erklärung darüber, dass Sie jährlich 10% ihrer Aufwandsentschädigung der ACA Deutschlands zur Verfügung stellen. Die Einnahmen verwendet die ACA für die politische Vertretungsarbeit, die verbandliche Meinungsbildung und die Finanzierung des Wahlkampfes für die Sozialwahlen.