Blick auf den Menschen

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Im Kolpinghaus in Buchloe fand ein von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) initiierter Nachmittag der sozialen Selbstverwaltung statt.

„Die lebendige soziale Selbstverwaltung lenkt den Blick auf den Menschen“, sagt Dr. Irmgard Stippler, die neue Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern. Die 53-Jährige Volkswirtin am 27. Juli 2018 nach Buchloe gekommen, um vor über 30 ehrenamtlichen Versichertenvertretern in den gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Unfall- bzw. Rentenversicherungen und Arbeits- und Sozialrichtern zu sprechen. Als Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und in den vergangenen fünf Monaten bei der AOK Bayern hat Stippler erlebt, dass bei manchen internen Workshops und Debatten die Versicherten zu wenig in den Blick genommen wurden.

Gesetze erfüllen, den Menschen gerecht werden und dennoch die Organisation weiterentwickeln sieht sie als das Spannungsfeld, in dem sie steht. Dabei ist für Stippler das deutsche System das beste der Welt. Mahnend fügt sie hinzu: „Das ist aber kein Selbstläufer“. In der Digitalisierung sieht sie eine Herausforderung. „Lokal und digital“ sei das Ziel. Für eine künftige Entwicklung gäbe es keine „Blaupausen“, sondern es müsse erarbeitet werden. Als Visionen für die Zukunft nennt Stippler eine gute Versorgung für die Versicherten, ein Hand in Hand gehen von Qualität und Wirtschaftlichkeit und eine gute Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Ärzten.

Peter Ziegler, Vorsitzender ACA Schwaben, freute sich, dass zum Nachmittag der sozialen Selbstverwaltung auch Wolfgang Hannig (stellv. Landrat Ostallgäu), Silke Klos-Pöllinger, (DGB Regionsgeschäftsführerin), Dieter Wagner (Vorsitzender ACA Bayern) und Hans Reich (ehem. ACA Bezirksvorsitzender) gekommen sind.

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Bild: Dr. Irmgard Stippler, (Mitte), stellv. Landrat Wolfgang Hannig (3.v.r.), DGB-Regionsgeschäftsführerin Silke Klos-Pöllinger, (l.), Vorsitzender der ACA Bayern Dieter Wagner (3.v.l.). Vertreter der ACA Schaben: Vorsitzender Peter Ziegler (4.v.r.), Diözesanvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Diözesanverband Augsburg (KAB) Karin Welsch (2.v.l.), Karl Schneider aus dem Diözesanvorstand des Kolpingwerkes DV Augsburg (r.), Eugen Hähnel von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für soziale Fragen (4.v.l.), KAB-Diözesanpräses Diakon Georg Steinmetz (2.v.r.).